
Wasser
Das deutsche Trinkwasser hat einen schlechteren Ruf als es verdient. Gesundheitlich ist unser Trinkwasser völlig unbedenklich und es bedarf keiner zusätzlichen Maßnahmen zur Aufwertung, wie z.B. die Verwendung von speziellen Wasserfiltern. Anders verhält es sich mit dem Geschmack. Der Härtegrad des Wassers und sein Mineraliengehalt schwanken von Region zu Region und können den Geschmack des Tees wesentlich beeinflussen. Sie können sich bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen bezüglich des Härtegrades informieren.
Härtegrade: 0-7: sehr weich bis weich, Härtebereich 1 8-14: mittelhart, Härtebereich 2 15-21: ziemlich hart, Härtebereich 3 <22: hart bis sehr hart, Härtebereich 4
Übersteigt das Wasser den Härtegrad von 14, ist es ungeeignet für die Teezubereitung. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Wasserfilters oder die Verwendung von stillem Mineralwasser. Bei den Wasserfiltern muss darauf geachtet werden, dass die Kartusche regelmäßig ausgewechselt wird, da sich schnell Bakterien in den Filtern ansammeln.
Neben der Art des Wassers entscheidet auch die Teesorte über den Geschmack. Aromatischer Jasmintee beispielsweise entfaltet seinen Duft auch bei härterem Wasser, während zartere Sorten weicheres Wasser benötigen. Letztlich sollte man selbst herausfinden, mit welchem Wasser sich der Geschmack des Tees am besten entfaltet.
Tip: Testen Sie den Einfluss des Wassers, indem Sie den Tee unter gleichen Voraussetzungen (Menge, Ziehdauer) mit Leitungswasser, stillem Mineralwasser und wenn vorhanden mit gefiltertem Wasser aufsetzen.
Wichtig: Verwenden Sie kein destilliertes Wasser verwenden! Es enthält nur noch Wassermoleküle und enthält sonst keine Inhaltsstoffe mehr.
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